Fingerfarbe selber machen aus Hausmitteln

Materialien:

  • 160g Mehl
  • 20g Salz
  • 425 ml kaltes Wasser
  • 425 ml warmes Wasser
  • Lebensmittelfarbe nach Wunsch
  • Kochtopf + Herd und Glasbehälter (bspw. alte Marmeladengläser)

Für die Zubereitung muss auf jeden Fall ein Erwachsener dabei sein!

1. Schritt: Mehl und Salz im kalten Wasser mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren.

2. Schritt: Warmes Wasser hinzufügen und ebenfalls unterrühren. Alles weiterhin rühren und etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Masse andickt.

3. Schritt: Masse noch im heißen Zustand in Gläser (Glasbehälter) füllen und mit Farben einfärben.

Falls ihr keine Lebensmittelfarbe habt, könnt ihr auch auf Obst oder Gemüse zurückgreifen.

Beispiele:

– Für rote Farbe: Kirschen-, Tomaten- oder Rote-Beete-Saft

– Für grüne Farbe: Fein pürierter Spinat oder Petersilie

– Für blaue Farbe: Heidelbeersaft oder das Wasser von gekochtem Rotkohl

– Für gelb/orangene Farbe: Kurkumapulver oder Möhrensaft

4. Schritt: Gründlich abkühlen lassen! Dann kann mit der Fingerfarbe auf Fenstern, Papier, Pappe oder was euch so einfällt gemalt werden. Viel Spaß!

An die Eltern: Zum Reinigen der mit Fingerfarbe bemalten Fenster ist zu empfehlen, das Fenster zunächst großzügig mit Spülmittel und einem Schwamm alles einweichen zu lassen und dann die Farbe abzuwischen. Danach das Fenster wie gewohnt putzen.

Schneeflocken

Fingerspiel: Fünf Schneeflocken

5 Schneeflocken fallen auf die Erde nieder.

Das erste Schneeflöckchen macht sich den Spaß

und setzt sich mitten auf die Nas´.

Das zweite Schneeflöckchen setzt sich auf das Ohr

und kommt sich dort ganz lustig vor.

Das dritte Schneeflöckchen klettert sich hoch hinauf

und setzt sich auf das Köpfchen drauf.

Das vierte Schneeflöckchen setzt sich auf die Wange

und bleibt dort auch nicht lange.

Das fünfte Schneeflöckchen setzt sich auf deinen Mund

und glaubt der Schnee, der ist gesund!

Heute gibt es Schnee-Lieder

Schneeballlied:

Den Schnee rollt ein, zum Schneeball fein,

schön rund und groß und jetzt gehts los!

(Bewegungen dazu machen, mit Zeitungspapier oder Watte Schneeballschlacht machen)

Lied: Viele weiße Flöckchen

(Melodie: Alle meine Entchen)

Viele weiße Flöckchen schlafen tief und fest, schlafen tief und fest,

in der weichen Wolke, wie in einem Nest.

Kommt der Wind, der Wilde – weckt sie mit Gebraus, weckt sie mit Gebraus.

Tanzen viele Flöckchen über unserm Haus

Und wenn wir ganz viel Schnee haben….

Schatzsuche im Schnee

Voraussetzung für diese Spielideen ist, dass genügend Schnee liegt. Türmt gemeinsam mit den Kindern einen Schneeberg auf. Zeigt den Kindern die „Schätze“, die sie dann in kleine Vertiefungen im Schneeberg stecken und anschließend zuschütten. Je nachdem, wie groß der Schneeberg ist, können die Kinder den Schnee mit Schaufeln und Eimern portionsweise untersuchen. Ihr könnt auch die „ Schätze“ in kleinen Schneebällen verstecken und diese anschließend mit den Kindern zu einer großen Schneekugel rollen, die die Kinder dann kaputt machen.

Wundertüte

Legt kleine Objekte wie z.B. bunte Bälle, Klötze oder Tiere, in einen Gefrierbeutel und füllt diesen mit Schnee. Vermischt diese kleinen Schätze mit dem Schnee, bis diese nicht mehr zu sehen sind. Legt diese Tüte dann in eine Glasschüssel und stellt sie mit dem Kindern zusammen auf die Heizung. Schaut mit den Kindern, was passiert und sprecht darüber. Das kann man auch mit Wasser und Fingerfarbe machen und diese über Nacht wenn es friert, einfach raushängen.

Wie bekommt man den Dino aus dem Eis?

Schneebälle

Formt draußen gemeinsam mit den Kindern Schneebälle und legt in jeden Schneeball einen kleinen Zapfen, ein Blatt oder etwas anders aus der Natur. Hierbei könnt ihr die Objekte ganz versinken oder teilweise sichtbar bleiben. Legt die Schneebälle anschließend auf einen Teller auf die Fensterbank und beobachtet zusammen mit den Kindern, was im Laufe der Zeit geschieht.

Eingefroren

Aus flüssig wird fest

Um diese Veränderung mit den Kindern wahr zunehmen, bieten sich besonders die eisigen Tage des Winters an. Befüllt gemeinsam mit den Kindern Eimer, Wannen oder Sandförmchen mit etwas Wasser und lasst die Gefäße über Nacht im Garten stehen. Schaut am nächsten Tag zusammen, was mit dem Wasser passiert ist. Welche Unterschiede sind zu sehen oder zu fühlen? Wie fühlt sich die Eisschicht an? Ist sie warm oder kalt? Flüssig oder fest? Kann man wie am Tag zuvor noch in das Wasser hineingreifen? Um den Gegensatz von flüssig und fest zu verdeutlichen, nehmt noch ein Gefäß mit Wasser dazu. Begleitet die Beobachtungen der Kinder sprachlich und geht auch auf die Unterschiede bzw. Gegensätze ein: „ Gestern war das Wasser noch flüssig und du konntest so wie in diesen Eimer mit Wasser hineingreifen. Aber heute kannst du deine Hand nicht mehr hineinstecken. Aus dem Wasser ist Eis geworden. Es fühlt sich kalt und hart an.“

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Eisbilder

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